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Die Geschichte des Thermalfelds um den Großen Geysir beginnt nach geologischen Studien mit dem Ende der Eiszeit.


Anders ausgedrückt bedeutet das, dass die heißen Quellen seit 10000 Jahren aktiv sind.
Im Lauf dieser für uns Menschen langen Zeit veränderten sich die Aktivitäten der Geysire sehr stark, und auch in Zukunft weiß niemand, wie die Natur Geysir, Strokkur und die anderen Thermal-Wunder noch verändern wird.
br> Seine erste schriftliche Erwähnung fand das Thermalgebiet 1294, als Erdbeben für grundlegende Veränderungen sorgten.
Erdbeben haben grundsätzlich einen großen Einfluss auf die Aktivität der Geysire, so sorgte zum Beispiel das große Beben von 1630 dafür, dass die Geysire nach 40 Jahren "Schlaf" so heftig ausbrachen und die Erde gleich noch einmal zum beben brachten.

Die Höhe der Fontänen veränderte sich immer wieder und auch dafür waren Erdbeben der Hauptgrund.
Vor dem letzten Beben im Jahr 1896 war die Aktivität des Großen Geysir sehr stark zurückgegangen, dafür waren die Fontänen des Strokkur um die 60m hoch.
Geysir selbst spuckte in seinen besten Zeiten 80m.

Es erscheint seltsam, dass eine so große Naturgewalt nicht einfach nur sich selbst gehört, aber das Thermalfeld wechselte im Lauf seiner Geschichte mehrmals seinen Besitzer.
Bis 1894 gehörte es zu der nahegelegenen Farm Laug. Deren Bewohner verkauften es in jenem Jahr an James Craig, den späteren Minister von Nord-Irland.
Während dieser Zeit wurde zum ersten und einzigen mal Eintritt von Besuchern des Thermalgebietes verlangt.
Nach weiterem Wechseln der Besitzverhältnisse kaufte Sigurdur Jonasson das Thermalfeld und schenkte es dem isländischen Volk.
Dieses bildete ein spezielles Geysir-Komitee, das unter anderem für die Einzäunung des Gebietes sorgte und damit für einen Schutz für die Vegetation vor Schaafbiss.